Sind Minimalismus und Gemütlichkeit miteinander vereinbar?

Minimalismus und Gemütlichkeit
Sind Minimalismus und Gemütlichkeit und Nachhaltigkeit miteinander vereinbar? © streitline

Viele Menschen verbinden mit dem Herbstanfang Gemütlichkeit, die bis in den Winter hineinreicht und sanft vom Frühling abgelöst wird. Gerade im Herbst entsteht das Bedürfnis, die eigenen vier Wände behaglich zu gestalten, was bei so manchen Mitmenschen mit vollgestopften Räumen endet. Dabei schließen sich Minimalismus und Gemütlichkeit keineswegs aus.

Die minimalistische Lebensweise mit einer gemütlichen Atmosphäre zu verbinden macht das Leben einfacher, befreiter und umweltfreundlicher. Sie reduziert Deinen ökologischen Fußabdruck, ohne dass Du auf ein Quäntchen Behaglichkeit verzichten musst. Obendrein spart Minimalismus Geld und Zeit. Und wer Zeit hat, kann genießen: die Gemütlichkeit im Herbst, die Behaglichkeit im Winter, die erwachende und sprießende Natur im Frühling und die Wärme und langen Tage im Sommer.

Minimalismus bedeutet nicht den Lebensstil eines Mönches oder wie in der Steinzeit zu führen, sondern mit so wenig wie möglich auszukommen, aber mit so viel wie man wirklich benötigt. Zu den Gemütlichkeitsfaktoren zählen neben einigen schönen Dingen und nachhaltigen Konsumartikeln vor allen Dingen sensitive Werte und die Entsorgung von Alltagsballast.

Wie man den Minimalismus-Trend nach Hause holt und dabei Gemütlichkeit erzeugt, haben wir in unseren Minimalismus-Gemütlichkeitstipps zusammengestellt. Sind Minimalismus und Gemütlichkeit miteinander vereinbar? weiterlesen

Greenpicks ist Fairer Handel

Fairer Handel

via Greenpicks – Eco & Upcycling Market

ist mein Weg, einen kleinen Beitrag für eine bessere und faire Welt zu leisten

Greenpicks ist Fairer Handel
Greenpicks – Eco & Upcycling Market ist mein Weg einen kleinen Beitrag für eine bessere und faire Welt zu leisten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lesen Sie mehr über

den Marktplatz

über unsere Philosphie und Werte

über uns.

Unser Rucksack ist zu schwer – Gedanken zum ökologischen Fußabdruck

Gedanken zum ökologischen Fußabdruck

ökologischer Fußabdruck
ökologischer Fußabdruck © Iris Streit

Ein nachhaltiger Lebensstil umfasst eine Menge Aspekte. Allzu leicht kann man sich in Details verrennen oder überfordert fühlen. Da kann die Berechnung des eigenen ökologischen Fußabdrucks hilfreich sein.

Bei dieser Methode werden alle Bereiche der Lebensführung berücksichtigt, die einerseits Energie und Ressourcen verbrauchen, andererseits Abfallprodukte und CO2-Ausstoß zur Folge haben. Also bei Privatpersonen Ernährung, Konsum, Mobilität und Wohnen. All das addiert ergibt die Fläche in der Natur, die für die Erbringung bzw. Aufnahme erforderlich ist. Gemessen wird in Globalen Hektar (gha). Vergleicht man den eigenen Wert mit dem, den unsere Erde insgesamt zur Verfügung hat – das sind durchschnittlich 1,8 gha – so stellt man schnell fest, ob man zu viel verbraucht und an welchen Stellschrauben man drehen sollte. In Deutschland liegt der durchschnittliche Wert derzeit bei 5,1 gha. Wir nehmen also mehr, als die Natur geben kann. Ein Afrikaner hingegen hat durchschnittlich einen ökologischen Fußabdruck von 1,4 gha, ein Inder sogar nur 0,9 gha (Stand 2012). Betrachtet man den ökologischen Fußabdruck weltweit, so bräuchten wir 2,8 mal unsere Erde, um den Bedarf zu decken.

Nachhaltiger Lebensstil

Möglichkeiten zur Einsparung ergeben sich z.B. durch die Umstellung auf Ökostrom, also die Nutzung erneuerbarer Energien, durch eine Verringerung des Fleischkonsums oder das Benutzen öffentlicher Verkehrsmittel und die Reduktion von Flugreisen. Ein bewusster Konsum mit dem Schwerpunkt auf langlebige Konsumgüter sowie regionale und saisonale Lebensmittel reduziert ebenfalls den eigenen Fußabdruck.

ökologischer Fußabdruck
ökologischer Fußabdruck © Iris Streit

Ganz alleine kann man aber nicht viel ausrichten gegen die bereits sichtbaren Zeichen von Klimawandel durch zu viele Treibhausgase, Waldrodungen, Überfischung und die Müllproblematik. Man fühlt sich schnell verloren, bedenkt man die ganze Tragweite des Themas. Und nicht selten beschleichen einen Zweifel, inwieweit man überhaupt einen Teil zur Verbesserung der Lage beitragen kann. Ist mein eigener Beitrag nicht so winzig, dass er überhaupt ins Gewicht fällt?

Summiert man aber die Auswirkung des Lebensstils aller Einzelpersonen, so hat das eigene Verhalten eben doch eine Bedeutung. Und sei es nur, dass man durch sein eigenes Handeln angeregte Gespräche und Diskussionen im Freundes- oder Kollegenkreis auslöst, die dann zu einem Bewusstwerden bei allen Beteiligten führen. Das kann wie ein Schneeballsystem funktionieren. Je mehr Menschen immer bewusster mit unseren Ressourcen umgehen, desto größer der Effekt.

Allerdings geht es nicht ohne die Unternehmen und Kommunen, Wirtschaft und Politik. Ein Umdenken funktioniert leider nicht von heute auf morgen. Aber wenn wir es gar nicht erst versuchen, dann wird sich überhaupt nichts ändern. Würden alle hier und da Energie, Ressourcen und Müll einsparen, so wäre schon einiges gewonnen.

Mehr Informationen zum Thema findet Ihr in meinem Artikel bei Huffington Post.

Biokunststoff im Höhenflug

Biokunststoff im Höhenflug; Frühstücksset aus Biokunststoff
Frühstücksset aus Biokunststoff © Biodora

Biokunststoff versus Plastik auf Erdölbasis

Schaut man sich im eigenen Haushalt oder im Supermarkt um, so stellt man schnell fest, dass wir rundum von Plastik und Kunststoff umgeben sind. Verpackungen, Küchen- und Haushaltsgegenstände … überall findet sich der praktische Werkstoff. Im Laufe des vergangenen Jahrhunderts haben Kunststoffe einen regelrechten Siegeszug hingelegt. Die Industrie schätzt das Material als stabil, leicht und individuell einsetzbar. Schon bei niedrigen Temperaturen lässt sich Plastik formen. Die Herstellung der Verpackungen ist entsprechend kostengünstig.

Die Sache hat nur einen Haken. Die Herstellung von Kunststoffen wird zunehmend teurer, da die Rohstoffe Erdöl bzw. Erdgas knapper werden und sich die Einkaufspreise entsprechend erhöhen. So kommt es aus rein ökonomischen Gründen langsam zu einem Umdenken.

Umwelt und Gesundheit

Doch auch die eigentlichen Schattenseiten von Plastik und Kunststoffen sind längst bekannt:

Werden die ausgedienten Produkte entsorgt, so dauert es ca. 500 Jahre, bis die Kunststoffe abgebaut sind. Nicht in allen Ländern werden über die gelbe Tonne Abfälle eingesammelt und über das Recycling wieder dem Wertstoffkreislauf zugeführt. Stattdessen dienen unsere Weltmeere als Plastikmüllhalde. Die steigende Umweltbelastung und –verschmutzung werden eindrucksvoll in dem Film Plastic Planet dargestellt.

Neben dem Umweltproblem erhöhen sich auch die negativen Auswirkungen auf die Gesundheit von Mensch und Tier. Wir nehmen kleinste Plastikpartikel über die Haut und die Nahrung auf. Zum einen, weil wir im täglichen Gebrauch mit Kunststoff vor allem mit dem so schädlichen Bisphenol A in Hautkontakt kommen. Zum anderen, weil unsere Lebensmittel durch die Verpackung und Lagerung in Plastik und Kunststoff winzige Teilchen hiervon an uns weiter geben. Und weil durch die Entsorgung in Meeren und Seen mittlerweile auch Fische mit Kunststoff-Ablagerungen belastet sind – und dann fangfrisch wieder auf unseren Tellern landen.

Biokunststoff schafft Abhilfe

Zum Glück gibt es mittlerweile eine steigende Anzahl von Alternativen aus Biokunststoff. Diese haben Vorteile in Bezug auf Gesundheit und Umwelt und sind somit sehr nachhaltig.
Bei der Herstellung werden zumeist nachwachsende Rohstoffe auf Stärke- und Cellulosebasis verwendet. Dies schont die Ressourcen und das Klima, denn die hiermit hergestellten Produkte setzen nach ihrem Gebrauch nur die Menge an Kohlendioxid frei, die zuvor auch von den verwendeten Pflanzen während ihrer Wachstumsphase aus der Atmosphäre aufgenommen wurde. Durch die Nutzung von Produkten aus Biokunststoff wird der CO2-Ausstoß verringert, die endlichen fossilen Ressourcen werden geschont. Gleichzeitig machen wir uns unabhängiger von ihnen.
Zudem besteht eine gesundheitliche Unbedenklichkeit, da keine gesundheitsgefährdenden Weichmacher wie vor allem Bisphenol A enthalten sind.

Zu unterscheiden sind Biokunststoffe, die aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden, und solchen, die biologisch abbaubar, und somit kompostierbar sind. Gemeint ist hier zumeist kompostierbar im gewerblichen Sinne. Man läuft also keine Gefahr, dass die Produkte im eigenen Haushalt in ihre Bestandteile zerfallen. Die Vorsilbe „Bio“ von Biokunststoff oder Bioplastik hat somit eine zweifache (und somit leicht verwirrende) Bedeutung.

Anbieter von Biokunststoffprodukten

Eine Welt ohne Plastik wird es nicht mehr geben. Als Konsument kann man sich helfen, indem man z.B. Plastiktüten vermeidet oder zumindest mehrfach verwendet, Kunststoff durch Glasbehälter ersetzt. Und darüber hinaus für sich selber gut sorgt, indem man auf Biokunststoff umsteigt. Anbieter von Biokunststoff-Produkten finden Sie bei Greenpicks , zum Beispiel Aufbewahrungsboxen von ajaa!, Küchen- und Haushaltshelfer von Biodora, Kinderspielzeug von BioFactur, Kugelschreiber von Biowert sowie Gefrierbeutel von NaKu.

Wir empfehlen zum Einstieg besonders das Frühstücksset von Biodora im Shop von promavis.

Biokunststoff im Höhenflug: Aufbewahrungsbox von ajaa!
Aufbewahrungsbox von ajaa! © ajaa!
Biokunststoff im Höhenflug: Gefrierbeutel aus Biokunststoff
Gefrierbeutel aus Biokunststoff © NaKu
Biokunststoff im Höhenflug: Sandkasten-Eimer aus Biokunststoff
Sandkasten-Eimer aus Biokunststoff © Biofactur

 

 

 

 

 

 

Seit Mitte der 1950er Jahre gibt es großtechnische Herstellungsverfahren für die bis heute marktbeherrschenden Kunststoffe Polyethylen und Polypropylen. Kunststoffe wurden für unterschiedlichste Einsatzgebiete mit verschiedenen Materialeigenschaften entwickelt. Erst nach 1980 gab es Innovationen im Bereich der Biokunststoffe, die vor allem auf ein verändertes ökologisches Bewusstsein zurückzuführen sind. Erneuerbare Rohstoffe und geschlossene Stoffkreisläufe waren hierfür die Argumente, später kam die Substitution des Erdöls als Hauptrohstoff aufgrund der steigenden Erdölpreise und der Endlichkeit der Ressourcen zum Tragen.

Aktuell wird die Entwicklung der Biokunststoffe vor allem auf der Basis der Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung vorangetrieben. Agrarflächen zur stofflichen Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen werden zukünftig als ein wesentliches Standbein der Landwirtschaft betrachtet. Mittlerweile ist ein richtiggehender Höhenflug beim Biowerkstoff Biokunststoff zu beobachten. Von den neuesten Wachstumsprognosen für Biokunststoffe wurden selbst die Experten überrascht. Ihre kühnsten Erwartungen werden in den kommenden Jahren weit übertroffen. Bis 2016 wird der globale Markt sein Produktionsvolumen auf voraussichtlich knapp 6 Mio. Tonnen verfünffachen. Dies geht aus einer Marktprognose hervor, die der Branchenverband European Bioplastics, Berlin, jährlich in Kooperation mit dem Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe der Hochschule Hannover veröffentlicht.

Alternative Geschenkideen

Alternative Geschenkideen für Weihnachten und andere Gelegenheiten

Der globale Online-Marktplatz Greenpicks für ökologische und  nachhaltige Produkte bietet Möglichkeit für bewussten Konsum – alternative Geschenkideen für Weihnachten und andere Gelegenheiten.

So manch einer mag sich in der Adventszeit fragen, wie man sich dem vorweihnachtlichen Konsumrausch entziehen und stattdessen zu sinnvollen Weihnachtsgeschenken kommen kann.
Nimmt man sich des Themas bewusst an, so entsteht schnell der Wunsch, auch in der Vorweihnachtszeit nachhaltig zu konsumieren. Auf diese Weise macht auch das Aussuchen der Geschenke bereits Freude und wird nicht zur quälenden Pflicht.

Denn durch alternative Geschenkideen berücksichtigt man zugleich auch die unterschiedlichen Aspekte der Nachhaltigkeit. Seien es die Schonung unseres Planeten durch Verwendung ökologischer Rohstoffe und die umweltfreundliche Herstellung. Oder die Aufwertung bereits gebrauchter ausrangierter Gegenstände, so wie dies beim Upcycling der Fall ist. Auch die faire und gerechte Behandlung und Bezahlung der Produzenten kann sich in den bewusst ausgewählten Geschenken widerspiegeln.

So verteilt sich die Freude gleichermaßen auf Beschenkte, Schenkende und Hersteller. Und aus der weißen Weihnacht wird eine grüne Weihnacht.

Hier ein paar Beispiele zur Konkretisierung und Anregung für alternative Geschenideen:

Upcycling

Außergewöhnliche Taschen, die in einer bestimmten Falttechnik aus ausgedienten Lebensmittelverpackungen wie zum Beispiel Schokoladen- oder Snackverpackungen kunstvoll hergestellt werden, gibt es im Shop von franksArt. Upcycling-Taschen in allen erdenklichen Formen und Größen finden sich auch in den Shops von Marron Rouge und Ragbag. Hier sind z.B. Teegroßverpackungen, Fahrradschläuche und –reifen oder recycelte Sicherheitsgurte das Ausgangsmaterial.

Alternative Geschenkideen
Schultertasche aus recycelter Folie © ragbag
Alternative Geschenkideen
Messenger Bag aus reyceltem Sicherheitsgurt und Fahrradschlauch © Marron Rouge

Öko Holzspielzeug

Alternative Geschenkideen
Holzspielzeug von VARIS © VARISHolzspielzeug

Holz statt Plastik. Das ist besonders für die Gesundheit und Entwicklung von Kindern sehr förderlich. Eine schöne Auswahl an Holzspielzeug bietet die Firma VARIS toys aus Lettland im Shop von promavis. Die Holzbaukästen und Steckklötze sind aus hochwertigem Birkenholz aus nachhaltiger Forstwirtschaft, 100 % FSC® (Forest Stewardship Council) zertifiziert.

Biokunststoff

Alternative Geschenkideen
ajaa! Aufbewahrungsbox aus Biokunstoff © ajaa

Auch wenn Kunststoffdosen im Haushalt lange halten, irgendwann haben sie ausgedient. Diesen Zeitpunkt kann man nutzen und auf Biokunststoff umsteigen. Tolle Produkte von Biodora und ajaa! gibt es im Shop von promavis und Monalito. Produkte aus Biokunststoff werden auf Basis nachwachsender Rohstoffe und ohne schädliche Weichmacher hergestellt.

Bio Mode

Alternative Geschenkideen
Elegante Tunika aus Bio Baumwolle © MYBH

Wer ein etwas eleganteres neues Lieblingsstück verschenken möchte, wird im Shop von MAY YOU BE HAPPY fündig.

Im Winter gehört sie auf den Kopf: Die Wollmütze aus Biowolle, glücklich gestrickt von rotlilie. Und wenn die Schuhe schon Löcher haben, dann kann man mal einen Blick riskieren auf die coolen Hanf-Sneaker von Grand Step Shoes im Shop variomondo. Die Materialien für Eco Fashion kommen aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA), sind GOTS-zertifiziert oder fair gehandelt Wolle.

Alternative Geschenkideen
Bio-Hanf-Sneaker von Grand Step Shoes
Alternative Geschenkideen
Mütze aus Biowolle © rotlilie

Weihnachten: Besinnlichkeit oder besinnungsloser Shopping-Marathon

Weihnachten: Besinnlichkeit oder besinnungsloser Shopping-Marathon

Weihnachten: Besinnlichkeit oder besinnungsloser Shopping-Marathon
Weihnachten: Besinnlichkeit oder Konsum?

Rund um die Weihnachtszeit scheiden sich bekanntermaßen die Geister. Die einen, die gerne schenken und beschenkt werden möchten; die anderen, die sich konsequent dem Konsumrausch entziehen.

Aber Konsumverweigerer sind deshalb noch lange keine Geschenkemuffel. Sie greifen viel lieber zu Selbstgebasteltem. Adventliche Dekoration wird bei Waldspaziergängen in Form von Tannenzweigen, Tannenzapfen, Moos und Holz gesammelt. Oder es werden weihnachtliche Figuren aus Teig hergestellt und anschließend filigran bemalt. Das alles schmückt das eigene Heim und bereitet den Liebsten viel Freude. Denn alle wissen um die Mühen, die selbst gestaltete Dekorationsobjekte mit sich bringen. Und gesund (Waldspaziergang) und umweltschonend ist es alle Male. Weihnachten: Besinnlichkeit oder besinnungsloser Shopping-Marathon weiterlesen